November 2018 – Februar 2019

Nach längerer Zeit kommt hier nun nochmal ein „Hallo“ zurück auf meinem Blog – Das neue Jahr hat rasant gestartet. Von November bis Ende Februar war ich maßgeblich mit der Umsetzung eines Website – Updates und eines Terminkalendertools der Frauenarztpraxis Fr. Dr. med. Stöckigt beschäftigt. Dieses Projekt ist nun abgeschlossen. IPK, ein Bauingeneurunternehmen aus Bautzen, meldete sich Ende des letzten Jahres bei mir, um seine Web-Performance über aranea aufleuchten zu lassen. Bezüglich Ergänzungsprojekten sitze ich derzeit an einem Shopsystem für den Künstler Rico Hentschel. Dem folgt ein Blog – System für Automodell Susann über „Super-Car Woman“.

Meine Arbeit in 2018 war sehr fruchtvoll. Ich habe mich in vielen Bereichen von Geschäftsideen meiner Kunden inspirieren lassen und konnte zur Inspiration werden. In meinem Vorwort zum Jahresbericht heißt es:

„2018 war ein erfolgreiches Jahr.“ – So oder ähnlich wird es in den Lageberichten der unter Veröffentlichungspflichten stehenden Großunternehmen Ende des Jahres angepriesen. Doch was heißt es eigentlich, am Ende des Jahres erfolgreich zu sein?

Natürlich spielen hier vordergründig Parameter eine Rolle – Zahlen in Geldwerten, die Vergleiche zulassen. Im Controlling spricht man zum Beispiel vom IST und SOLL – Zustand, welche die Erwartungen und die eigentliche Realität abbilden. Daran kann Erfolg gemessen sein. Es wäre blauäugig, Unternehmenserfolg nur an einem ROI festzumachen oder an einer Eigenkapitalrentabilität. Jeder Erfolg sollte auch eine visionäre Betonung in sich tragen. Als Designer ist es für mich demnach maßgeblich, die Symbiose zwischen mir und meinen Kunden mit meinem Unternehmen sehr ernst zu nehmen und aufleben zu lassen, Jahr für Jahr.

Nicht nur weil wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen, sollten Kundenbeziehungen tiefgründiger sein – sondern auch, weil Handel und Dienstleistungen immer auf Menschlichkeit und Vertrauen beruhen sollten. Jetzt mag dieser Anspruch in Kleinbetrieben anders aussehen, als in einer größeren GmbH – Dennoch trägt nachhaltige, langjährige Kundenbeziehung das Zeugnis von Überzeugung inne. Da ist manches Social Media 5 – Star – Rating bedeutungsloser als die Treue bewusster Käufer. Dieser scheinbar klare, philosophischere Grundsatz gerät in vielen Köpfen und in der Maximierungsgier mancher Unternehmer außer Acht – Vor allem im Marketing ist Vorsicht geboten, da dort Risikobereitschaft meist als Geschäftsmodell missbraucht wird. Ich verstehe meine Arbeit nicht als alleinigen Vermarktungsprozess. In diesem Falle wäre Webdesign „nur“ ein Vertriebsinstrument. Vielmehr spiegelt das Herzstück ihrer Web-Performance, ihre Website, eigentlich ihre ganz eigene Corporate Identity und das Erscheinungsbild eines Unternehmens wider, was selbiges ausmachen soll und wofür es steht. Es fängt bei der Farbgebung an, geht zum Hauptteil – nein es ist nicht das Bildmaterial, sondern die Textierung- und hört schließlich bei den Kanten der einverleibten Grafiken auf […]“

Ich freue mich auf die Herausforderungen und die neuen Projekte in den kommenden Monaten und tauche nun wieder in die kreativen Abenteuer meiner Projekte ein!