Also:
Pflanze ins Arbeitszimmer. Türe zu. Fertig!

24.03.2020 / aranea Agentur / Webdesign aus Dresden & Ludwigsburg / Nachhaltiges Webdesign / Nachhaltige Arbeitsmethoden

Wie kann Webdesign und Ihre Website nachhaltig sein? Sicher ist mehr dahinter als Pflanzen im Büro zu haben. Der Frage wollen wir mit diesem Post nachgehen!

Es ist Montag morgen, 5 Uhr. Ich steige auf ein Rad und strample. Ich komme nicht vom Fleck. Nein – ich bin nicht auf einem Fitness – Bike in irgendeiner Mucki-Bude. Ich sitze zu Hause auf meinem Sattel und würde was wohl erzeugen, klar:

STROM.

So oder so ähnlich kann man sich den Hardliner – Vegan – Essenden Weltverbesserer vorstellen. Stromsparend arbeiten ist als Webdesigner nicht unmachbar. Es fängt beim Vertrag der Stromanbieter an & hört beim SPAM – Löschen auf – beim SPAM löschen? Ja, denn der Server, der Ihre E – Mails speichert, verbraucht auf der Basis Ihres Speicherplatzes Energie. Dies wiederum verbraucht CO². Aber zurück zu unserem Fahrrad: ein Generator kann bereits durch ein Fahrrad aufgeladen werden und Strom ins Arbeitszimmer bringen. Dies sind allerdings noch zu geringe Mengen, meinen Laptop von der Steckdose zu verabschieden. In Indien gibt es bereits Fahrrad-ähnliche Vorrichtungen, die erfunden worden sind, um den wichtigsten Strombedarf für die arme Bevölkerung zu decken. Die Hauptfrage stellt sich, wie der Strom gespeichert und transformiert werden könnte – Eine größere Aufwendung an der Stelle, die leider noch keinen Volltreffer landete, das Fahrrad zu Hause zum Stromerzeuger umzufunktionieren. Schade! Was kann man dann tun? Auch im Design- & Funktionszusammenspiel muss ein Maximalprinzip oder Minimalprinzip verfolgt werden. Ökologisches Handeln könnte nun auf einer Mikroebene schon dort anfangen, dass satte Farbgebungen ganz nach dem Style der Nightshift-Funktion auf Ihrem IPhone weniger Strom verbrauchen würde. Ein pechschwarzes Layout wäre nur nicht für jede Branche der passgenaue Konsenz! Letztendlich würde sich das Gedankenexperiment dennoch im Sinne der Ökologie weiter verfolgen: Letztendlich könnte jede „unfarblich“ gestaltete Website und deren Besucher Strom sparen lassen. Bitte fragen Sie nun nicht nach der genauen Einsparung jedes nicht bedienten Pixels, was schwarz aufleuchten würde… Aber: Was können Sie tun, um Ihre Website nachhaltiger zu gestalten? Über die Anpassung der Designgebung, die über das genannte Beispiel hinaus Sections, Fonts, und ganze Inhalte einbeziehen würde, kann man in der Tat in der technischen Rudbrik einiges bewegen, Ihre Website nachhaltiger werden zu lassen: Kompromierung ist hier ganz vorn zu nennen – Visueller Content lässt sich auf ein Minimum reduzieren (Bildkomprimierung). Verzicht ist einer der größten Einsparmöglichkeiten. Durch überladene, informationslose Inhalte kann jeder Webspace und Serverenergie und nicht zuletzt Tarifkosten beim Hostingtarif gespart werden. Stellen Sie den Content dar, den Sie Conversion-versiert auf der Reise des Besuchers auf Ihrer Website benötigen. Eine weitere Stromsparmöglichkeit ist, den Code zu Komprimieren – CSS, Javascript etc. lassen sich mitunter in vereinfachte, schneller ladbare Formate umwandeln. In der Verwaltung der Website-Daten kommt ein nächster wichtiger Faktor ins Spiel. Immer wieder kommt es dazu, dass vor allem visueller Content, sprich Ihre Bilder, irgendwo in Ihrer CMS – Mediathek warten, geladen zu werden – Sie haben mehr Datein in der Mediathek, als benötigt werden. Das passiert dem besten Designer und schlägt sich dann auf dem Serverspeicherplatz nieder. Ungenutzte Bilddateien und Material lungert auf den Servern rum, die ausgetauscht oder alternativ in CMS – Mediatheken verstauben und dafür sorgen, dass unnützes Material und schließlich auch CO² verschwendet wird. Ein etwas schwieriger Tipp wäre: Beauftragen Sie Ihren Webdesigner weniger, damit dieser nicht dazu veranlasst wird, über seinen Laptop mehr CO² in die Welt zu pusten. Mist – was für ein Eigentor! Blieben wir also in diesen Punkten wachsam: 1. Einsparung Designelemente / Content 2. Komprimierung allen Contents 3. Ordentliche Verwaltung tatsächlich geladener Inhalte (4. Ökostromanbieter) Auf bald!  Ihr Jonathan Philipp

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